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Mittwoch, 19. Dezember 2018

Europa könnte fiel verlieren im US-Handelskrieg gegen China

Europa wird ein Verlierer sein, sollten sich die Beziehungen zwischen den USA und China weiter verschlechtern, selbst wenn einige Unternehmen davon profitieren wollen.

Die Regierungen, sowohl von US-Präsident Donald Trump als vom roten Diktator Xi Jinping, haben signalisiert, dass sie bereit sind, die Tarife aufeinander zu erhöhen, falls ein 90-tägiger Waffenstillstand nicht zu Ergebnissen führt.

Goldman Sachs Group Inc. sagte diese Woche, dass Europa die Verkäufe an China steigern könnte, wenn sich die asiatische Diktatur gegen die USA wendet. Das größere Problem ist, dass rot-chinesische Fabriken und Konsumenten heute ein Schlüsselelement der Weltwirtschaft sind.

"Wir würden einen negativen Einfluss auf den europäischen Handel erwarten, wenn die Endnachfrage nachlässt und die Lieferketten unterbrochen werden. Nur ein möglicher Vorteil könnte der Anstieg der Exporte nach China sein", sagte Huw Pill, der wichtigste europäische Ökonom von Goldman, in einer Mitteilung. "Selbst dieser teilweise Nutzen könnte vollständig kompensiert werden, wenn China Produkte in Europa auslagern und die Produzenten schaden würde, wie die EU-Kommission im Juli 2018 behauptete."

Die USA und China sind die beiden größten Bestimmungsorte für den Export der Europäischen Union außerhalb des 28-Staaten-Blocks. Deutsche Automobilhersteller, darunter Volkswagen und BMW, wurden bereits von den USA durch schwächere Nachfrage, in diesem Jahr, getroffen. Hersteller haben in einer kürzlich durchgeführten Unternehmensumfrage rückläufige Umsätze in China hervorgehoben.

Die deutschen Autotransporte brachen aufgrund von Handelsspannungen und den deutschen Diesel-Abgaswerten ein. Die zunehmende Unsicherheit bedeutet, dass die Unternehmen nur ungern investieren und expandieren werden, sagte Ricardo Garcia, Chefvolkswirt der Eurozone bei UBS Global Wealth Management.

Ein bedeutender Teil der europäischen Unternehmen produziert in China für US-Kunden. Infolgedessen werden sie auch von Trumps Zöllen verletzt, so die Handelskammer der Europäischen Union in China. Der Abzug der Produktion in der roten Diktatur und Rückführung nach Europa könnte dagegen helfen, ist von Merkel-Regime aber gar nicht erwünscht und wird durch die Aberwitzigen Diskussionen um Abgaswerten beim Diesel und nun schon aufkommenden Diskussionen um Benziner, völlig sabotiert.

"Sie hassen die Ungewissheit", sagte Carlo D'Andrea, der Vizepräsident der Kammer. "Es ist das Damoklesschwert, das über ihrem Kopf baumelt."

Europa und die USA exportieren ähnliche Waren nach China - beispielsweise medizinische Geräte und integrierte Schaltkreise. Wenn die Zölle bestehen bleiben oder steigen, dürften europäische Hersteller - insbesondere in Deutschland und Großbritannien - davon profitieren, weil amerikanische Waren teurer werden. Sie würden unter einem Waffenstillstand leiden, in dem China wahrscheinlich mehr von den USA kaufen würde, da europäische Kapazität und Qualität schwindet.

Siemens Healthineers plant, die Produktion trotz Unsicherheiten im Handel in China zu halten. Laut Leon Lei, einem Marktspezialisten bei China Med Device, einem in Boston ansässigen Beratungsunternehmen, das ausländischen Unternehmen den Zugang zum chinesischen Markt erleichtert, werden europäische Hersteller von Geräten wie Röntgenkontrastmitteln, Bildgebungsgeräten und MRIs gewonnen. Medizinische Geräte "ähneln eher der Luftfahrtindustrie", sagte er. "Wenn Boeing ausfällt, wird Airbus weitermachen."

Sogar die bisher begrenzten Tarife haben die Wettbewerbsbedingungen für europäische Unternehmen "verändert", sagte Gabriel Felbermayr, Direktor des ifo Zentrums für internationale Wirtschaft. "Wenn Sie Maschinen bestellen und die Maschinen maßgeschneidert sind, dauert die Lieferung von sechs Monaten bis zu einem Jahr. Sie möchten sich nicht in einer Situation befinden, in der Sie 25 Prozent Strafzölle zahlen müssen."

China ist viel stärker auf das Auslandsgeschäft beschränkt als die USA und Europa. Die europäischen Politiker könnten theoretisch eine Schlagkraft gewinnen, die die chinesische Diktatur zwingt, einige sehr kritisierte Praktiken anzugehen: Marktrestriktionen, Diebstahl von geistigem Eigentum und günstige Behandlung staatlicher Unternehmen. Doch es gibt keinerlei andere Anzeichen dafür, als das europäische Regierung vor Peking unterwürfig Buckeln. 

"Vielleicht ist es eine Chance für Europa, über einige dieser Dinge für europäische Unternehmen zu verhandeln", sagte Guntram Wolff, Direktor des Bruegel-Think-Tanks.

Montag, 17. Dezember 2018

Euro-Sozialismus

EUGH erlaubt massenhaften Aufkauf von Staatsanleihen.

Was halten Sie von einer Wirtschaft, in der Sie Schulden machen dürften, ohne an Kreditwürdigkeit zu verlieren? Für den Normalsterblichen nur in sozialistischen Utopien möglich, dabei ist es für die Großfinanz hier und jetzt in der Gegenwart bereits Realität. 

Sie wissen doch, die übliche Floskel des Sozis: Wenn es kein Geld gibt, muss man nur Geld neu drucken. Die Geldbeschränkungen sind eine Erfindung der Zentralbank, um die Menschen zu versklaven.

Selbst die realen Beispiele in Venezuela, wo die Wirtschaft mit genau diesem Motto funktioniert, können die Europäer vor dieser roten Narretei nicht schützen. Die Masse versteht es nicht und einige Wenige schweigen, weil sie davon profitieren. Doch unterm Strich reden wir hier von einem gewaltigen Pyramidenspielchen, welches das Potential hat die gesamte europäische Wirtschaft zu zerstören. Zuerst geht das eine Weile gut, denn man zehrt von den in kapitalistischen Zeiten angehäuften Wohlstandsreserven. Doch dann schlagen die Finanzkrisen immer in kürzeren Abständen ein und eines Tages, praktisch über Nacht, haben wir venezolanische Zustände. Sowohl was die Ökonomie betrifft, als auch den folgenden Polizeistaat zur Unterdrückung der Betrogenen.

Wobei "nachdrucken" hier noch nicht einmal das richtige Wort ist, denn im Gegensatz zu Venezuela gehen die Gauner hier an ihr Laptop, öffnen die Excel Tabelle und hängen bei der Zahlenangabe unter der Spalte "wie viel Geld haben wir" eine Null dran. Denn die Mathematik lehrt, dass die Null keinen Wert hat, also kann der Schaden nicht so schlimm werden.

Und der Zinssatz? Egal! Denn den kann man mit neuen Krediten finanzieren. Und weil dieser Wahnsinn tatsächlich Fleckendeckend in der Europäischen Union praktiziert wird, gibt es über all so moderate Zinsen, bzw sogar Null-Zins.

Vor einigen Tagen machte es dann die Runde, die Europäische Zentralbank kauft wie verrückt Staatsanleihen auf und der Europäische Gerichtshof fand das in Ordnung. Was geht die auch der ökonomische und zivilisatorische Untergang Europas an, wenn sie mit Geldkoffern auf den Bahamas am Strand liegen?

Die Begründung der Richter, auch ein klassisches Beispiel von: keine ökonomische Ahnung. Besagt sie doch, dass diese Käufe in Ordnung seien, weil dadurch der EU-Staat bevorzugt wird.

Man fragt sich, aus welcher Anstalt die entsprungen sind. Wollen die wirklich einen europäischen Zentralstaat auf der Basis von Schulden formen? Sieht ganz so aus. Es ist also ein Pyramidenspiel, doch da alle verlieren finden die Richter am Europäischen Gerichtshof dies soweit ganz in Ordnung. 

Wieso tut man in diesem Land, Kontinent, eigentlich überhaupt noch so, als gäbe es freie Markwirtschaft, Kapitalismus und wozu braucht der Staat Steuern, er soll halt in seinem Ist-Bestand eine Null ran hängen, die Bürger aber in Ruhe lassen, fleißig vor sich hinregieren, ohne das Volk in Mitleidenschaft zu ziehen. Doch das geht nicht, weil der Bürger geschröpft werden muss, damit die venezolanischen Zustände auch sicher sind. Ist natürlich vorsätzlicher Betrug in Millionenfachen Fällen, aber die EU-Richter finden das dann soweit in Ordnung, weil schließlich alle belogen werden.